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Joseph Joachim, Clara Schumann, Johannes Brahms
Werke für Violine und Klavier
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John Glenesk Mortimer - Caledonian Concerto
für Violine und Streichorchester - Ersteinspielung
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Herbert Baumann - Concerti Da Camera
Kammerkonzert Nr. 2 für Violine, Streichorchester und Cembalo
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Herbert Baumann - Metamorphosen
„Con una canzonetta d’amore“ - Rondo für Violine und Klavier
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Käfer & Co. - ein musikalisches Hörspiel
Ein musikalisches Mitmachtheater für Grundschulen
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Stevan Stojanović Mokranjac - Fuge für Streichquartett, Allegro
Bayerischer Rundfunk / Deutschlandradio Kultur - Konzertmitschnitt vom 27. September 2014
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Richard Dünser - Canti notturni I (2012) Deutsche Erstaufführung
Bayerischer Rundfunk - Konzertmitschnitt vom 27.09.2013
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Erich Wolfgang Korngold - Klavierquintett E-Dur op.15
Bayerischer Rundfunk - Konzertmitschnitt vom 26.09.2013
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Ferruccio Busoni - Berceuse élégiaque arr. Arnold Schönberg
Max Reger - Streichsextett F-Dur op.118

Bayerischer Rundfunk - Konzertmitschnitte vom 25.09.2013
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Johannes Maria Staud - Lagrein
Bayerischer Rundfunk - Konzertmitschnitt vom 10.12.2008
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Ernest Chausson - Konzert D-Dur op.21
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Jean Francaix - Oktett für Bläser und Streicher
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Antonin Dvorak - Streichquintett G-Dur op.77
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Dvorák - Terzett / Janácek - Concertino
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Nils Wilhelm Gade - Streichoktett F-Dur op.17
Olli Mustonen - Streichnonett Nr.2
Max Bruch - Streichoktett B-Dur

Bayerischer Rundfunk - Konzertmitschnitt vom 03.04.2005
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Konzert im Gasteig 2010

Joseph Joachim, Clara Schumann, Johannes Brahms

Katharina Schmitz (Violine)
Oliver Triendl (Klavier)

Telos 064

„Sinn- und reizvoll ist schon die Zusammenstellung der CD: Charakterstück und Sonate sind ihre Pole. Joseph Joachims drei Stücke für Violine und Klavier op. 2, in den Jahren um 1850 entstanden und veröffentlicht, sind um eine weitere frühe, erst 1900 publizierte Romanze erweitert. Ihnen stehen Clara Schumanns 1853 komponierte Romanzen op. 22 für die gleiche Besetzung gegenüber. Deren Widmungsträger war – wen wundert’s? – Joseph Joachim. Der gemeinsame Freund Johannes Brahms hielt es dagegen nicht mit kammermusikalischen Charakterstücken. Seine 3. Violinsonate bildet den gewichtigen Schlusspunkt und zugleich das einzige „Repertoirestück“ der CD neben veritablen Raritäten.

Dass dies romantische Komponist(inn)en-Trio um einen vierten im Bunde kreist, nämlich um Robert Schumann, belegen vor allem die sieben Charakterstücke. Schumanns Oboen-Romanzen, aber auch die anderen kleinen Duozyklen haben unüberhörbar Pate gestanden. Dennoch: Joseph Joachim und Clara Schumann sprachen jeweils eine eigene Sprache. Und die ist nicht eben leicht zu treffen. Variable Tongebung und biegsame Agogik sind ebenso gefordert wie kammermusikalische Zielstrebigkeit und Delikatesse.

Die bei den Münchner Philharmonikern tätige Geigerin Katharina Schmitz und der Pianist Oliver Triendl lösen ihre Aufgabe allerdings überzeugend ... Spielgefühl und Formverstand ergänzen sich auch in Brahms’ letzter, 1889 gedruckter Violinsonate vorbildlich. Deren Tempi werden nicht überhetzt, sondern erfüllt. Brahms’ Stoßseufzer: „Ich werde immer zu schnell gespielt“, wäre hier hinfällig. Denn bei Schmitz und Triendl wird nicht vordergründig „Temperament“ demonstriert, sondern nachhaltig und mit Perspektive gestaltet: Wer hört, gewinnt.“

Michael Struck / "Das Orchester", Januar 2004


Ausführlicher Text des CD-Booklets >>


Hörbeispiele:

Joseph Joachim (1831 - 1907)
Drei Stücke für Violine und Klavier op.2

1. Romanze, Andantino
2. Fantasiestück, Langsam
3. Eine Frühlingsfantasie, Andante con moto

Clara Schumann (18919 - 1896)
Drei Romanzen für Violine und Klavier op.22

4. Andante
5. Allegretto, mit zartem Vortrage
6. Leidenschaftlich schnell

Joseph Joachim (18919 - 1896)
7. Romanze C-Dur, Bewegt

Johannes Brahms (1833 - 1897)
Sonate für Klavier und Violine d-moll op.108

8. Allegro
9. Adagio
10. Un poco presto e con sentimento
11. Presto agitato



Booklet zur CD

Joseph Joachim feierte bereits als achtjähriger Knabe seinen ersten Konzerterfolg. Und schon damals sah die Presse in ihm einen zweiten „Vieuxtemps, Paganini, Ole Bull“.

Zur Ausbildung nach Wien gesandt, wurde er zunächst Schüler von Georg Hellmesberger senior und Joseph Böhm. Im Frühjahr 1843 reiste er ins sächsische Musikzentrum Leipzig, um sich dort einer gründlichen Aufnahmeprüfung für das gerade ins Leben gerufene Mendelssohnsche Konservatorium zu unterziehen. „Der Posaunenengel hat für sein Instrument kein Konservatorium mehr nötig, überhaupt keinen Lehrer im Violinspiel“, urteilte Felix Mendelssohn über den Zwölfjährigen. „Er kann getrost für sich allein weiterarbeiten... Im übrigen will ich selber öfters und regelmäßig mit dem Jungen musizieren und sein künstlerischer Berater in musikalischen Dingen sein. Der Junge hat aber auch seine Harmonieaufgaben so anstandslos und fehlerfrei gelöst, daß ich dringend rate, diese Studien bei (Moritz) Hauptmann fortzusetzen, damit er alles lerne was man später von einem rechten Künstler verlangen könne und müsse. Den weitaus größeren Wert jedoch lege ich darauf, daß der Knabe sorgfältigen und gründlichen Unterricht in wissenschaftlichen Fächern erhalte.“ Umsichtig führte Felix Mendelssohn den hochbegabten jungen Geiger in die Öffentlichkeit ein und achtete darauf, daß er nach seinen außerordentlichen Konzerterfolgen zu „vollkommener Ruhe und gänzlicher Abgeschiedenheit vom äußerlichen Treiben“ zurückkehrte, um sein Inneres in jeder Beziehung zu bilden ... fleißig zu komponieren ... und für seine körperliche Entwicklung zu sorgen“.

Die Kompositionsentwürfe, die auf der Grundlage von Moritz Hauptmanns (1792-1868) solidem Unterricht entstanden, legte Joseph auch seinem Mentor zur Beurteilung vor, und mit der Zeit wurde sein Tonsatz „natürlich und fließend“.

„Die B-Dur-Romanze ist ein sprechendes Zeugnis für die musikalische Frühreife des jungen Künstlers“, schreibt Joachims Biograph Andreas Moser. „Das Stück hat trotz seines ansehnlichen Alters noch nichts von seiner liebreizenden Anmut verloren. In der melodischen Erfindung von poetischem Duft und Zauber, in der Klavierbegleitung von merkwürdiger Selbständigkeit in der Stimmführung, trägt die kleine Romanze das Gepräge schlichter Vornehmheit und ungesuchter Natürlichkeit – ein kleines Kabinettstück, das die Geiger gerne spielen, und das im intimen Kreise niemals seine Wirkung verfehlt.“

Die Romanze erschien beim renommierten Leipziger Verlag Breitkopf & Härtel im Druck. 1852 wurde sie (zusammen mit zwei Fantasien, die später in Weimar entstanden) als op. 2 erneut herausgegeben. Von der Beliebtheit, derer sich die B-Dur-Romanze erfreute, zeugt u.a. eine Bearbeitung für Viola.

Nach einem längeren Aufenthalt in London 1847 verstarb Felix Mendelssohn unerwartet im Alter von 38 Jahren. Für Joachim, der Mendelssohn begleitet hatte, „war der plötzliche Tod des verehrten und geliebten Meisters der schmerzlichste Verlust, den er in seiner langen Künstlerlaufbahn überhaupt erfahren hat“, berichtet Moser. „Und mit den Worten: ‚Wer weiß, was aus mir geworden wäre, wenn ich Mendelssohn nicht so früh verloren hätte’, wollte Joachim hauptsächlich andeuten, wie schwer er diesen Verlust in Hinsicht auf seine eigene tonschöpferische Entwicklung stets empfunden hat.“

Unter Mendelssohns Leitung hatte Joachim auch Erfahrungen im Orchesterspiel bei den Konzerten und Opernaufführungen des Gewandhauses gesammelt, war bereits als Sechzehnjähriger zum Vizekonzertmeister berufen worden. Drei Jahre nach Mendelssohns Tod verließ er Leipzig und ging in die thüringische Residenzstadt Weimar. Angezogen von der charismatischen Künstlerpersönlichkeit des berühmten Klaviervirtuosen Franz Liszt übernahm er den Konzertmeisterposten der Hofkapelle, den Liszt ihm angeboten hatte.

In Weimar herrschte eine gänzlich andere Atmosphäre: Hier waren reformerische Ideen im Umlauf, der Beginn einer neuen Ära in der Musik wurde ausgerufen. Liszt setzte sich vorrangig für die Aufführung der Werke Richard Wagners ein. Und auch Joachim wurde von dieser Aufbruchstimmung angesteckt. Der Komponist Joseph Joachim Raff, der Pianist Hans von Bülow und Joseph Joachim waren ein Künstlertrio, das sich ganz für die Ideale der neuen Kunstrichtung begeisterte.

In Joachims Kompositionen aus dieser Zeit sind die inspirierenden Einflüsse der ‚Neudeutschen Schule’ deutlich hörbar. Der Ausdruck wird freier, die Harmonik reicher, Klangfarben und Schattierungen überraschen durch Raffinesse, und als neues Element findet die Chromatik Eingang in seine Tonsprache. Besonders in Joachims Frühlingsfantasie ist die Nähe zu Franz Liszt zu spüren, mit dem ihn auch eine enge persönliche Freundschaft verband.

Wohlwollend rezensierte im April 1853 die „Neue Berliner Musikzeitung“ die Drei Stücke op. 2 : „Sämmtlich in sinniger, gemüthlich-edler Weise gehalten; natürlich und interessant in der Harmonierung (sic!), frei von allem modisch-romantischen Schwulst stellt der Componist von selbst seine Arbeit weit über viele andere derartige Werke und dieselbe (besonders Nr. 3) gut vorgetragen, gewiss nirgend der ihr gebührenden ehrenden Anerkennung entbehren.“

Mit Beginn des Jahres 1853 verpflichtete sich Joachim an die Königliche Kapelle Hannover. Die auf äußerliche Wirkung bedachten Musikanschauungen seines Weimarer Umkreises konnten ihm auf Dauer keine tiefe Befriedigung verschaffen, auch waren die Bedingungen seiner Anstellung in Hannover weitaus besser als in Weimar, die Aufgaben vielfältiger – neben seiner Tätigkeit als Konzertmeister leitete er nun auch als Dirigent Hofkonzerte und Symphoniesoireen und für seine zahlreichen solistischen Engagements gewährte ihm das Königshaus großzügig Freiraum. „Von nah und fern liefen die schmeichelhaftesten Konzertanerbietungen für ihn ein“, schreibt Andreas Moser. „Die ehrendste und für die Folge bedeutsamste Aufforderung war die Einladung, durch seine solistische Mitwirkung das 31. Niederrheinische Musikfest in Düsseldorf (15. – 17. Mai 1853) zu verschönen. Durch jenes Auftreten am Rhein wurde Joachim mit einem Schlage der gefeiertste ausübende Tonkünster Deutschlands... Von noch größerer Bedeutung aber wurde jenes Musikfest für Joachim dadurch, daß er nun zu Robert Schumann in so vertraute Beziehungen trat, wie sie in gleicher Herzlichkeit nur noch einem, Johannes Brahms, beschieden waren.“

***

„Die größte Annehmlichkeit ist noch die, daß ich mein Studierzimmer im zweiten Stock habe, wo Robert nichts hören kann. Zum ersten Male nach unsrer Verheiratung treffen wir es so glücklich!“, schrieb Clara Schumann im September 1852. Düsseldorf, die neue Wohnung in der Bilkerstraße. Endlich, nach zwölf Jahren, konnte Clara nun Klavier spielen, ohne Rücksicht auf ihren komponierenden Mann nehmen zu müssen. „Wohlbefinden im neuen Logis“, notierte auch Robert Schumann im gemeinsamen Haushaltsbuch.

Überschattet wurde das Leben des Paares allerdings durch Bedrohungen gesundheitlicher Art. Während der Sommerreise an die Nordsee , die der Kurierung von Roberts Nervenleiden dienen sollte, hatte Clara eine gefährliche Fehlgeburt erlitten. Zurück in Düsseldorf schonte sie sich nicht und spielte Ende Oktober im ersten Abonnement-Konzert, das ihr Mann noch nicht wieder dirigieren konnte, „das enorm schwere Konzert von (Adolf) Henselt“. Wochenlange strenge Ruhe war der Preis für diese Überforderung, die sie sich zugemutet hatte.

Zusätzlich belastet wurden die Gemüter der Eheleute durch den sich zuspitzenden Konflikt zwischen dem Düsseldorfer Musikverein und Robert Schumann, der 1850 zum Musikdirektor der Stadt ernannt worden war und die Erwartungen, die man in ihn als Dirigenten gesetzt hatte, nicht erfüllen konnte.

Schon als junges Mädchen eroberte Clara, unter der Aufsicht ihres Vaters Friedrich Wieck, die bedeutenden europäischen Konzertpodien. Ihren Auftritten folgten Ehrungen und Auszeichnungen. In Wien beispielsweise wurde die gerade achtzehnjährige Pianistin vom österreichischen Monarchen zur Kaiserlich-Königlichen Kammervirtuosin ernannt – eine Anerkennung, die vorher noch keiner Fremden zuteil geworden war. Und auch während ihrer Ehe mit Robert Schumann feierte sie auf ihren Konzertreisen, die sie zwischen den Geburten ihrer acht Kinder unternahm, immer wieder überwältigende Erfolge.

Clara, die beim 31. Niederrheinischen Musikfest das Klavierkonzert ihres Mannes aufführte, erinnerte sich später: „Joachim war die Krone des Abends. Haben wir anderen auch wohl Beifall gehabt, wurden auch mir von seiten des Orchesters nach Roberts Konzert ein Lorbeerkranz und großer Beifall von Publikums Seite (zuteil), so errang doch Joachim mit dem Beethovenschen Konzert den Sieg über uns alle – er spielte aber auch mit einer Vollendung und einer so tiefen Poesie, so ganz Seele in jedem Tönchen, wirklich idealisch, daß ich nie solch Violinspiel gehört, und ich kann wohl sagen, nie von einem Virtuosen solch einen unvergeßlichen Eindruck empfangen habe.“ Joachim wurde gern gesehener Gast und herzlich geliebter Freund der Familie Schumann. Man musizierte viel und wohl auch durch die Begegnung mit ihm wurde Clara angeregt, wieder zu komponieren – jahrelang hatte sie nicht zur Feder gegriffen. In dichter Folge entstanden mehrere Werke, darunter im Juli 1853 die Drei Romanzen für Violine und Klavier. Es geht doch nichts über das S e l b s t p r o d u z i e r e n, und wäre es nur, daß man es täte, um diese Stunden des Selbstvergessens, wo man nur noch in Tönen atmet“, vertraute sie ihrem Tagebuch an.

1856, nach Erscheinen von Clara Schumanns op. 22 bei Breitkopf & Härtel, schrieb die „Neue Berliner Musikzeitung“: „Sämmtliche drei Stücke sind jedes in seinem Character überaus innig gedacht und in zarter, duftiger Weise ausgeführt: Die Melodieen der Violine sind an sich zwar einfach, aber durch sehr interessante Harmonie- und Begleitungsunterlage, sowie durch Gegenmelodieen, ohne alle Überladung sehr wirkungsvoll behandelt. Der eigenthümlich reizende Ton jeder einzelnen Nummer macht es schwer, irgend einer derselben den Vorzug geben zu wollen.“

Leider sind die Drei Romanzen für Violine und Klavier Clara Schumanns einzige Schöpfung für diese Besetzung geblieben.

***

Kurze Zeit nach dem Düsseldorfer Musikfest erhielt Joachim den Besuch eines alten Bekannten aus Wiener Zeiten, dem ungarischen Geiger Eduard Reményi. Der temperamentvolle Freund befand sich in Begleitung seines Pianisten auf einer Konzertreise, die von der letzten Station im nahegelegenen Celle nun ins königliche Hannover führte. Im Gespräch erwachte Joachims Interesse an dem Pianisten. Und als der Unbekannte sich ans Klavier setzte und eigene Kompositionen spielte, war Joachim „einfach starr über das Gehörte“. Er hatte das sichere Empfinden, einer besonderen Kompositionsbegabung zu begegnen, und lud den zwei Jahre jüngeren ein, ihn während des Sommers in Göttingen zu besuchen. Dieser leistete ihm, nachdem er sich in Weimar von Reményi getrennt hatte, einige Wochen Gesellschaft.

Als der neue Freund eine Schweiz- und Rheinreise antrat, empfahl Joachim ihn an Robert Schumann in Düsseldorf, wo er am 30. September 1853 vorsprach. „Hr. Brahms aus Hamburg.“ Schumanns nüchterner Eintrag ins Haushaltsbuch wandelte sich schon am nächsten Tag in Begeisterung – „Brahms zum Besuch (ein Genius!)“ Und auch Clara schwärmte: „Da ist wieder einmal einer, der kommt wie von Gott gesandt! – Er spielte uns Sonaten, Scherzos etc. von sich, alles voll überschwänglicher Phantasie, Innigkeit der Empfindung und meisterhaft in der Form. Robert meint, er wüßte ihm nichts zu sagen, das er hinweg oder zutun solle.“ Überwältigt von seinen Empfindungen begann Schumann, an einem Aufsatz für die „Neue Zeitschrift für Musik“ zu arbeiten, in dem er Brahms als den ankündigte, „der den höchsten Ausdruck der Zeit in idealer Weise auszusprechen berufen ist“.

Während des Oktobers kam Brahms fast täglich ins Schumannsche Haus, und auch Joachim war zu Gast. Musizierend und komponierend machten sie sich gegenseitig die schönsten Geschenke.

Als im Oktober 1853 das Unglück hereinbrach und Robert Schumann nach seinem Selbstmordversuch in die Endenicher Heilanstalt eingeliefert wurde, waren es vor allem auch Johannes Brahms und Joseph Joachim, die Clara Schumann zur Seite standen. Die tiefe sowohl künstlerische als auch persönliche Verbindung zwischen ihnen hielt über viele Jahrzehnte bis an ihr Lebensende.

***

Joseph Joachims C-Dur-Romanze lebt, trotz ihres dichten Klaviersatzes von einer wunderbaren Leichtigkeit des Klanges, die unwillkürlich an Mendelssohn erinnert. Reizvoll kontrastiert dazu der prägnante, rhythmische Charakter des Mittelteils. Etwa um 1900 wurde das Stück veröffentlicht. Joachims kompositorisches Schaffen war in zunehmendem Maße von starken Selbstzweifeln begleitet. Jene überragende Bedeutung, die er als Violinvirtuose, Quartettprimarius, Gründer und langjähriger Direktor der Berliner Hochschule für Musik in ganz Europa genoß, blieb ihm als Tonschöpfer versagt. Um so mehr setzte er, wie auch Clara Schumann, seine ganze künstlerische Potenz ein, um die Werke seines Freundes Johannes Brahms einem breiten Publikum nahe zu bringen. Trotz Mißerfolgen, Ablehnung und persönlichen Angriffen, die immer wieder das Erscheinen von Brahms Kompositionen begleiteten, stand er in unerschütterlicher Treue zu ihm.

***

Die Sonate d-moll op.108 trägt als einzige der drei Violinsonaten von Johannes Brahms eine Widmung. Sie ist dem Pianisten, Dirigenten und Komponisten Hans Guido Freiherr von Bülow (1830 – 1894) zugeeignet, der in Weimar zu den glühendsten Verehrern Franz Liszts zählte, sich in späteren Jahren aber auch nachdrücklich für die Musik von Brahms einsetzte. Anders als die vorausgegangenen beiden Sonaten ist die dritte in ihrer großzügigen Anlage und anspruchsvollen Virtuosität des Klavierparts, die dem pianistischen Können Bülows Rechnung trägt, weniger für das kammermusikalische Spiel in kleinerem Rahmen, als für den Konzertsaal gedacht.

Drängend und mit zupackender Dramatik umrahmen die Ecksätze das intermezzohaft gehaltene Adagio und Scherzo. Ungewöhnlich ist die Anlage des ersten Satzes: Das bebende Hauptthema wird sofort nach seiner Aufstellung in einem energiegeladenen Ausbruch verarbeitet. Nahtlos schließt sich das warm schwärmende Seitenthema im Klavier an. Es wird von der Geige wiederholt und führt zu einem Wechselspiel von Geige und Klavier. Die folgende Durchführung löst über einem 46 Takte langen Orgelpunkt das Hauptthema auf und verwebt es in Geige und Klavier zu einem pulsierenden Klangteppich, aus dem das vollständige Thema dunkel gefärbt wiederkehrt. Wie in der Exposition erfolgt sogleich seine dramatische Verarbeitung. Aus dem zweiten Thema heraus entwickelt sich eine Steigerung, die noch einmal voller Kraft das Hauptthema erklingen läßt, bevor ermattet und düster mit dem Orgelpunkt des Klaviers die Coda einsetzt. Der Satz schließt in leuchtendem D-Dur, das schon die Stimmung des folgenden Adagios ankündigt. Schlicht und innig ist im zweiten Satz der Gesang der Geige. In starkem Gegensatz dazu steht das unruhig suchende, bisweilen aufgewühlte Scherzo in fis-moll. Der vierte Satz spannt den harmonischen Bogen vom dominantischen A-Dur zurück nach d-moll. Drei im Charakter verschiedene Themen und insistierende Synkopenpassagen bestimmen das Presto agitato, das äußerst virtuos und spannungsgeladen die Sonate beschließt.


Katharina Schmitz, 2003

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CD Landschaften

"Landschaften" - Musik von John Glenesk Mortimer, Elke Tober-Vogt, Roland Leistner-Mayer, Karl Haus, Herbert Baumann, Hans Franke


John Glenesk Mortimer (*1951)
Caledonian Concerto für Violine und Streichorchester - Ersteinspielung


Elke Tober-Vogt (*1957)
Grampian-Highlands-Suite für Streichorchester - Ersteinspielung

Roland Leistner-Mayer (*1945)
Introduktion e Allegro con spirito op. 142 - Ersteinspielung

Karl Haus (*1928)
Folklore Andalusia für Singstimme, Schlaginstrumente und Streichorchester - Ersteinspielung

Herbert Baumann (*1925)
Konzert für Flöte, Gitarre und Streichorchester - Ersteinspielung

Hans Franke (1882-1971)
Kleine Suite für Streichorchester op. 863 - Ersteinspielung


Katharina Triendl - Violine
Susanne Winter - Sopran
Barbara Hölzer - Gitarre
Johanna Keupp-Kosbahn - Flöte

Südböhmische Kammerphilharmonie Budweis
Leitung: Ulrich Weder

Vogt & Fritz SOUND GAMI 8042


Hörbeispiele:

1. Allegro non troppo ma energico
2. Slow
3. Allegro vigoroso
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Konzert im Gasteig 2010

Herbert Baumann - Concerti Da Camera


Kammerkonzert Nr. 2 für Violine, Streichorchester und Cembalo
Concertino für Klarinette und Streicher
Once I lov’d a maiden fair – Variationen über ein englisches Volkslied für Violoncello und Streichorchester
Kammerkonzert Nr. 1 für Flöte, Oboe und Streichorchester
Aspekte für Klavier und Streichorchester
Ein Weihnachtskonzert


Katharina Schmitz – Violine
Wolfgang Meyer – Klarinette
Dávid Adorján – Violoncello
Dagmar Becker – Flöte
Washington Barella – Oboe
Oliver Triendl – Klavier


Württembergisches Kammerorchester Heilbronn
Leitung: Paulus Christmann und Herbert Baumann

Vogt & Fritz Sound GAMI 8024

 

„Man liest es mit Erstaunen: Die Musik zu über 500 Bühnenstücken hat Herbert Baumann geschrieben. Wer so viel komponiert muss entweder ein farbloser Vielschreiber oder ein fleißiger, disziplinierter und zugleich einfallsreicher Musiker sein.  Herbert Baumann gehört sicherlich zur zweiten Kategorie, denn er bereichert das Repertoire für vielerlei Gattungen seit Jahrzehnten mit qualitativ anspruchsvollen Werken. Und dass er für die Bühne besonders kreativ war, liegt in seiner Biografie begründet: 1925 in Berlin geboren, war er bereits im Alter von 22 Jahren musikalischer Leiter des Deutschen Theaters seiner Heimatstadt. Weitere Engagements folgten an anderen Bühnen, ehe er sich 1979 aufs freiberufliche Wirken verlegte.
Die CD gibt einen Überblick über das konzertante Schaffen von Herbert Baumann: vom Kammerkonzert Nr. 1 für Flöte, Oboe und Streichorchester aus dem Jahr 1948 bis zum Weihnachtskonzert für Streichorchester aus dem Jahr 1992 reicht die Spannbreite. Sie bietet zugleich einen Einblick in die musikalische Welt des Komponisten: Seine Musik klingt weder wie die eines Neutöners noch wie diejenige eines Epigonen, steht aber in klassischer Tradition und wurzelt hörbar etwa in Hindemith oder Strawinsky. Die Concerti bezaubern durchweg mit spielfreudiger, konzertant-frischer Musik, in denen die Solisten in spritzigen Einfällen brillieren, aber auch in elegischen und warmen Melodien schwelgen können. Alle Solisten verstehen es bestens, diese effektvolle und geistreiche Musik wirkungsvoll zu präsentieren: Da stellen sich bis zum letzten Concerto keine „Abnutzungserscheinungen“ ein, zumal die Auswahl ein farbiges und reizvolles Gesamttableau ausbreitet.
Natürlich lässt sich eine stilistische Entwicklung über die Jahrzehnte feststellen, die das früheste und das jüngste Werk trennen – auch wenn sich Baumann im Grundsatz treu geblieben ist. So greift er harmonisch und im Einsatz der Klangmittel in den Aspekten von 1982 deutlich zu einer geschärfteren Tonsprache, zu kompakteren, mit Effekten gewürzten Klängen und zu einem großen Gestus. Die Schlichtheit und Intensität seines alternativen Weihnachtskonzerts von 1992 rührt dagegen wieder emotional an – dies ist eine Musik, die auch durchaus von Laienorchestern darzustellen ist.
Einprägsam ist über all die Jahre die knappe, fassliche Form geblieben, in die Baumann seine musikalischen Ideen gießt und mit der er es dem Publikum leicht macht, seiner Musik zu folgen, sie zu verstehen.
Das begleitende Württembergische Kammerorchester unter Paulus Christmann wie unter dem Komponisten persönlich überzeugt mit rhythmisch pointiertem und zupackendem Spiel, versteht sich aber auch auf die leisen gedeckten Töne."

"Das Orchester" Februar 2006

Hörbeispiele:

1. Allegro
2. Lento
3. Vivace
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Konzert im Gasteig 2010

Herbert Baumann – Metamorphosen

Herbert Baumann komponierte "Con una canzonetta d'amore" im Jahr 2004 als Hochzeitsgeschenk für Katharina und Oliver Triendl.

 

Sonate für Flöte und Klavier
Con una canzonette d’amore – Rondo für Violine und Klavier
Monodie für Klarinette
Musik mit Bach – Eine Sonate für Violoncello und Klavier
Sonate für Oboe und Klavier
Metamorphosen eines Menuetts für Trompete, Posaune und Klavier

 

Dany Bonvin – Posaune
Eduard Brunner – Klarinette
Michael Martin Kofler – Flöte
Marie-Luise Modersohn – Oboe
Guido Segers – Trompete
Katharina Schmitz – Violine
Oliver Triendl – Klavier
Wen-Sinn Yang – Violoncello

 

 

Hörbeispiel:

1. "Con una canzonetta d'amore"
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Konzert im Gasteig 2010

Käfer & Co. - ein musikalisches Hörspiel
Musikalisches Mitmachtheater für Grundschulen

Kurt ist der tollste Käfer in der ganzen Insektenschule. Er hat sogar eine eigene Käferband gegründet.
Eines Tages kommt eine neue Schülerin in die Klasse - Rita Raupe. Sie wird von Kurt und seinen Freunden fix und fertig gemacht. Rita fühlt sich traurig und allein.


Wie sie aus den Schwierigkeiten wieder herauskommt ...?
Das erfahrt ihr in dieser Geschichte.

Ein musikalisches Hörspiel von Frank Ströber und Toni Tanner



Hörbeispiel:

Entscheidungslied
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Konzert im Gasteig 2010

Johannes Maria Staud - Lagrein

Stefan Schneider – Klarinette
Katharina Schmitz – Violine
Rupert Buchner – Violoncello
Jan-Philipp Schulze – Klavier

Bayerischer Rundfunk – Konzertmitschnitt vom 10.12.2008

 

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Konzert im Gasteig 2010

Ernest Chausson - Konzert D-Dur op.21

Liza Ferschtman – Solo-Violine
Claire Désert – Klavier
Anja Röhn – Violine
Katharina Schmitz – Violine
Guy Ben-Ziony – Viola
Jérôme Pernoo – Violoncello

Bayerischer Rundfunk – Konzertmitschnitt vom 27.09.2008


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Konzert im Gasteig 2010

Jean Francaix - Oktett für Bläser und Streicher

Anja Röhn – Violine
Katharina Schmitz – Violine
Julia Deyneka – Viola
Marko Ylönen – Violoncello
Niek de Groot – Kontrabass
Philippe Berrod – Klarinette
Jaakko Luoma – Fagott
Szabolcs Zempléni - Horn

Deutschlandradio Kultur – Live-Übertragung vom 26.09.2008
Bayerischer Rundfunk - Konzertmitschnitt


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Konzert im Gasteig 2010

Antonin Dvorak - Streichquintett G-Dur op.77

Radoslaw Szulc – Violine
Katharina Schmitz – Violine
Vladimir Bukac – Viola
Christian Poltéra – Violoncello
Christoph Schmidt – Kontrabass

Bayerischer Rundfunk / Deutschlandradio Kultur –Live-Übertragung vom 14.09.2007

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Konzert im Gasteig 2010
Antonin Dvorak - Terzett C-Dur op.74

Christian Altenburger – Violine
Katharina Triendl – Violine
Hariolf Schlichtig – Viola



Leos Janacek - Concertino für Klavier und Kammerensemble

Oliver Triendl – Klavier
Wolfgang Meyer – Klarinette
Markus Maskuniitty – Horn
Marco Postinghel – Fagott
Uwe Komischke - Trompete
Christian Altenburger - Violine
Katharina Triendl – Violine
Hariolf Schlichtig – Viola
Mischa Meyer - Violoncello

Bayerischer Rundfunk - Konzertmitschnitt vom 15.04.2007


Kritik

„...Antonin Dvoráks Terzetto op. 74, dieses melodien- und phantasievolle Werk für zwei Violinen und Viola, wurde von Christian Altenburger, Katharina Triendl und Hariolf Schlichtig sowohl musikalisch als auch musikantisch eindrucksvoll vorgetragen. Ein wahrhaft gelungener Einstand dieses Konzertabends. ...“

(Münchner Merkur)

„...Nach der Pause folgten die modernen böhmischen Komponisten; Leos Janácek Concertino für Klavier, Fagott, Horn, zwei Violinen und Viola. In diesem kleinen Klavierkonzert überzeugten alle Instrumentalisten. Diese Komposition ist nicht ganz einfach zu hören. Sie verlangt viel Aufmerksamkeit ... Ungewöhnlich zunächst, dass nur Klavier und Horn und im nächsten Abschnitt Klarinette und Klavier zusammenwirken, ehe die Streicher mit messerscharfen schneidenden, fast metallischen Tönen in das Geschehen eingreifen. ...“

(Münchner Merkur)

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Konzert im Gasteig 2010
Leos Janacek - Concertino für Klavier und Kammerensemble

Oliver Triendl – Klavier
Wolfgang Meyer – Klarinette
Markus Maskuniitty – Horn
Marco Postinghel – Fagott
Uwe Komischke - Trompete
Christian Altenburger - Violine
Katharina Triendl – Violine
Hariolf Schlichtig – Viola
Mischa Meyer - Violoncello

Bayerischer Rundfunk - Konzertmitschnitt vom 15.04.2007

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Konzert im Gasteig 2010
Nils Wilhelm Gade - Streichoktett F-Dur op.17
Olli Mustonen - Streichnonett Nr.2
Max Bruch - Streichoktett B-Dur

Mandelring Quartett
Simone Zgraggen – Violine
Katharina Schmitz – Violine
Lars Anders Tomter – Viola
Xenia Jankovic - Violoncello
Wolfgang Güttler – Kontrabass

Bayerischer Rundfunk – Konzertmitschnitt vom  03.04.2005


Kritik

„...Das Streichoktett F-Dur op.17 Nils Wilhelm Gades kann getrost als „kleiner Bruder“ des berühmten Es-Dur Oktetts von Felix Mendelssohn bezeichnet werden, denn Gade hat bei dieser Komposition bewusst den Stil Mendelssohnscher Streichkammermusik – nicht nur des Oktetts – zum Vorbild genommen und gezeigt, dass er die Musik seines Freundes nachzuempfinden verstand. Er schuf eine Komposition, die dem Oktett  Mendelssohns sehr nahe kommt, aber dennoch nicht „abgeschrieben“ wirkt, eben als jüngerer Anverwandter. Die acht Musiker gaben das viersätzige Werk lebendig, dynamisch-schwungvoll wieder. Es war eine Freude, ihnen zuzuhören. ...

Olli Mustonens Streichnonett Nr. 2 war in jeder Hinsicht die bestgelungene Komposition dieses Konzertabends. Ein interessantes Werk. ... Einem Inquieto folgt ein rhythmisch aufregendes Allegro impuesto. Liedhaft fügte sich das einfühlsame Adagio an. Bravourös und mitreißend schloss sich ein Vivacissimo an. Das Publikum war begeistert und geizte nicht mit Bravo-Rufen. Alle neun Musiker spielten hervorragend. ...“

( Münchner Merkur )

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Konzert
Ferruccio Busoni - Berceuse élégiaque arr. Arnold Schönberg
Max Reger - Streichsextett F-Dur op.118

Ferruccio Busoni - Berceuse élégiaque arr. Arnold Schönberg

Janne Thomsen - Flöte
Christoffer Sundqvist - Klarinette
Cecilia Zilliacus - Violine
Katharina Triendl - Violine
Lise Berthaud - Viola
Jakob Stepp - Violoncello
Zoran Marković - Kontrabass
Henri Sigfridsson - Klavier
Oliver Triendl - Klavier

Max Reger - Streichsextett F-Dur op.118

Antti Tikkanen - Violine
Katharina Triendl - Violine
Peijun Xu - Viola
Hiyoli Togawa - Viola
Valentin Radutiu - Violoncello
Jakob Stepp - Violoncello

Bayerischer Rundfunk / Deutschlandradio Kultur - Konzertmitschnitte vom 25.09.2013



Pressestimmen "Fürstensaal Classix"
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Konzert
Erich Wolfgang Korngold - Klavierquintett E-Dur op.15

Henri Sigfridsson - Klavier
Geneviève Laurenceau - Violine
Katharina Triendl - Violine
Lilli Maijala - Viola
Jakob Stepp - Violoncello

Bayerischer Rundfunk - Konzertmitschnitt vom 26.09.2013




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Konzert
Richard Dünser - Canti notturni I (2012) Deutsche Erstaufführung

Christoffer Sundqvist - Bassetthorn
Antti Tikkanen - Violine
Katharina Triendl - Violine
Lilli Maijala - Viola
Valentin Radutiu - Violoncello

Bayerischer Rundfunk - Konzertmitschnitt vom 27.09.2013



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Konzert
Stevan Stojanović Mokranjac - Fuge für Streichquartett, Allegro

Sergey Malov - Violine
Katharina Triendl - Violine
Béatrice Muthelet - Viola
Jakob Koranyi - Violoncello

Bayerischer Rundfunk / Deutschlandradio Kultur - Konzertmitschnitt vom 27. September 2014